Die schönsten Taschenkalender 2020

Ja, es gibt sie noch. Die wunderschönen kleinen Taschenkalender, die einem das Gefühl von Luxus und Großzügigkeit geben. Taschenkalender, die schon beim in die Hand nehmen Freude machen.

Brauchen Sie nicht, weil Sie Ihre Terminverwaltung nur noch via Smartphone erledigen? Über einen Online-Kalender sämtliche Devices synchronisiert haben?

Falsch gedacht. Die Terminerinnerungen überlassen Sie getrost der Elektronik. Aber zum Festhalten von Momenten, Gedanken und losen Ideen geht nichts über einen kleinen Taschenkalender zum Angreifen, in den man skribbeln, kritzeln und auch die Geschehnisse des Tages festhalten kann.

Ich habe hier speziell für Sie einige der schönsten Exemplare ausgesucht.

Denn seien wir ehrlich: Der Werbekalender aus der Apotheke mag vielleicht die preisgünstigste Lösung für die Handtasche sein. Aber gerade bei Dingen die täglich genutzt werden, ist ein kleiner Luxus angebracht. Und durch aus auch bei knappem Budget finanzierbar.

Der kleine Luxus in der Tasche
– durchaus finanzierbar

Perfekt in die Handtasche passen beispielsweise die kleinen Kalender aus der Grafik-Werkstatt. Festes Cover 11 x 15,5 cm, 36 Seiten, Witzige Hardcover-Umschläge, Spiralbindung innen und ein Kalendarium, auf dem jeweils vier Tage pro Doppelseite Platz finden. Dazu gibt’s Jahres- und Monatsvorschauen. Abgerundet werden sie durch ein Satinlesebändchen und einen Verschlussgummi. Die kleinen Taschenplaner der Grafikwerkstatt sind schon für unter zehn Euro zu haben.

Unschlagbar natürlich die „Filos“. Den „Filo“ gibt es im Maß von 13×19 cm ebenfalls im Taschenformat. In der Filofax-Kollektion ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei: Vom braunen oder schwarzen Lederklassiker über den pinkfabenen Lack-Kalender oder das Modell mit Denim-Einband, bis hin zum leicht modernisierten Klassiker in tollen Farben.

Der Vorteil des Filo: Durch seine Ringbuchmechanik er kann je nach Bedarf bestückt werden. Ich persönlich bevorzuge das Kalendarium das jeweils eine ganze Seite pro Tag hat. Damit er nicht zu schwer wird, sollte man allerdings immer nur etwa zwei Monate im Voraus einheften.

Der Filo:
Für jeden individuell befüllbar

Außerdem gibt’s für den Filo weiße und farbige Notizblätter, Register und alles was das Herz begehrt um ihn individuell an zu passen. Sogar Plastiktaschen mit Reißverschluss zum Einheften.

Paperblanks:
Wunderschön gestaltet

Nicht fehlen dürfen natürlich in einer solchen Aufstellung die Paperblanks. Die Kalender von Paperblanks gibt es zum einen in der Ausführung „Midi“ im Format 13×18 cm, die Minis haben ein Format von 10×14 cm.

Natürlich gibt es auch den „Großen“ mit Tageskalender im Format 18×23 cm. Und sogar wahlweise mit Festvoer oder Softeinband.

Viel schlichter dagegen die Kalender von Moleskine und Leuchtturm. Die gibt es dafür in reicher Auswahl – in Din A5 oder Din A6, als Notizkalender mit Wochenkalendarium, oder als Tageskalender mit viel Platz für tägliche Notizen, und wahlweise mit Hard- oder Softcover. Ich lieeebe sie!!

           


Alexandras Fundstücke des Monats

Meine Fundstücke des Monats: nützliche Kleinigkeiten die das Leben erleichtern.


Wer hat Probleme beim Kürbisschneiden?
Ich nicht mehr, ich habe mir nämlich vor kurzem dieses geniale Messer zum Geburtstag geschenkt!
Teuer - aber jeden Cent wert! Das Brotmesser der Serie leistet bei mir seit 25 Jahren treue Dienste
Eisbär, Rentier und Pinguin...

hier ein toller Adventskalender zum Selbstbefüllen ganz nach Wunsch.
Nach dem Auspacken darf damit gebastelt werden!




Sofa, Decke, gutes Buch, heißer Tee?

Mit diesem witzigen Teeeiern macht das ganze noch viel mehr Spaß. Außerdem schmeckt der Tee besser!



 

Rückwärtsplanung – was ist das denn?

Immer wieder werde ich gefragt, wie denn nun eine Rückwärtsplanung eigentlich funktioniert und wie man mit Hilfe des rückwärts Planens einen Projektplan erstellt.

Hilfreich ist eine solche Rückwärtsplanung vor allem für Last-Minute-Macher, die einfach keine Lust mehr haben, sich immer wieder die Nerven aufzuschleißen und die Nächte durch zu arbeiten, wenn der Abgabetermin eines Projektes naht.

Der Trick ist im Prinzip ganz einfach: Denn umgekehrt zu einer normalen Projektplanung fängt man einfach von hinten beim Abgabetermin  an.

Hier ein Beispiel um die Grundprinzipien der Rückwärtsplanung zu verdeutlichen.

Der Abgabeschluss für Kurts Semesterarbeit ist der 15.Juli.

  • Ein Blick in den Kalender: Der 15.Juli ist ein Freitag. Das bedeutet, die fertige Arbeit muss spätestens bis 12 Uhr im Sekretariat sein, denn dann geht die Sekretärin ins Wochenende.

Das Beispiel eignet sich nicht
nur für Semesterabeiten,
sondern auch für alle anderen Projekte

 

Jetzt ein Blick in die Anforderungen: Bestimmt muss die Arbeit ausgedruckt werden, aber muss sie womöglich gebunden sein?

  • Falls ja gilt es abzuklären, wer diese Arbeit übernimmt und wie lange das dauert. Gerade zu Semesterende liegen die Copy-Shops gerade in den Unistädten beispielsweise ziemlich zu mit Arbeit. Also: Kurt schnappt sich den Telefonhörer und fragt nach. Idealerweise möchte er die Arbeit spätestens eine Woche vor dem Abgabetermin zurückhaben, falls beim Binden etwas schiefgeht, also am 8.. Der Buchbinder braucht drei Tage, also sollte er die ausgedruckten Seiten am 5.Juli bekommen. Kurt schnappt sich ein Arbeitsblatt und trägt dieses Datum ein.
  • Wie lange braucht Kurt zum Ausdrucken? Rechnet aber damit, dass beim Ausdrucken der Drucker den Geist ausgibt, oder die Patrone leer wird. Denn das ist „Murphys Gesetz“, das der amerikanische Raumfahrtingenieur im Jahr 1949 formuliert hat und das besagt „Alles was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Zwischenschritte festhalten

Also setzt Kurt das Ausdruckdatum auf den 1.Juli, denn notfalls kann er dann noch am Samstag neue Druckerpatonen besorgen, oder am Montag bei einem seiner Freunde drucken.

  • Liest jemand Korrektur, oder bleiben die Tippfehler drin? Falls ja, wie lange braucht der- oder diejenige?

So, jetzt haben wir das Datum an dem das Manuskript der Arbeit fertig sein sollte. Falls das nicht klappt, kein Drama: wir haben ja ausreichend Pufferzeiten eingeplant.

Jetzt schauen wir uns unser Thema an, gliedern es in einzelne Arbeitsschritte und überlegen, wie lange wir für den jeweiligen Arbeitsschritt benötigen.

Die Abhänigkeit von Dritten
einplanen!

  • Wichtig dabei ist die Frage: Wo sind wir von anderen abhängig, die eventuell auch Zeit brauchen? Diese Teile sollten wir uns extra markieren.
  • Jetzt geht es weiter mit der Planung. Wir tragen einfach die einzelnen Arbeitsschritte von unserem Manuskript-ist fertig-Termin nach vorne ein. Idealerweise lassen sich dabei auch noch Pufferzeiten einplanen.
  • Wichtig ist es für Kurt auch Rückmeldungen seines Profs zu erhalten. Die meisten Hochschullehrer bieten in der heißen Phase von Semesterarbeiten dazu Sprechtermine an. Ein solches Angebot sollte Kurt auf jeden Fall nutzen und einplanen – genau wie sich ein Freiberufler während eines Projekts die Rückmeldung seines Kunden einholen sollte.

Nachdem Kurt die Dauer der einzelnen Arbeitsschritte auf sein Arbeitsblatt eingetragen hat kann es sich entweder zufrieden zurücklehnen weil alles aufgeht und er erst in der kommenden Woche mit seiner Arbeit beginnen muss, oder er stellt fest, dass er in der vorletzten Woche hätte anfangen müssen.

An Pufferzeiten denken

Falls das der Fall ist, hilft nur eines: Die Zeit für die einzelnen Arbeitsschritte zu verändern, und zwar solange, bis die Planung aufgeht.

Jetzt kann Kurt das jeweilige Datum, an dem ein Arbeitsschritt fertig gestellt sein muss, in seinen Kalender eintragen. Außerdem sollte sich Kurt notieren, wer etwas zu seiner Arbeit zuliefert und wann er denjenigen kontaktieren muss. Aber Vorsicht: Gerade wenn Dritte in der Planung einbegriffen sind, muss Kurt unbedingt Pufferzeiten einplanen!

So, alles klar soweit? Eine solche Rückwärtsplanung eignet sich nicht nur für Studenten und Semesterarbeiten. Auch Freelancern hilft die Methode weiter um größere Projekte zu bewältigen. Oder beispielsweise, wenn sich die Schwiegereltern zum Osteressen angesagt haben…..

Wie man am besten größere Prokjekte in kleine Arbeitseinheiten zerlegt steht hier, hier und hier.

Wer öfters größere Projekte bearbeitet, der sollte sich übrigens diese kostenlose Software einmal anschauen: https://www.ganttproject.biz/

Foto: Webvilla via Pixabay


Alexandras Fundstücke des Monats

Meine Fundstücke des Monats: nützliche Kleinigkeiten die das Leben erleichtern.


Wer hat Probleme beim Kürbisschneiden?
Ich nicht mehr, ich habe mir nämlich vor kurzem dieses geniale Messer zum Geburtstag geschenkt!
Teuer - aber jeden Cent wert! Das Brotmesser der Serie leistet bei mir seit 25 Jahren treue Dienste
Eisbär, Rentier und Pinguin...

hier ein toller Adventskalender zum Selbstbefüllen ganz nach Wunsch.
Nach dem Auspacken darf damit gebastelt werden!




Sofa, Decke, gutes Buch, heißer Tee?

Mit diesem witzigen Teeeiern macht das ganze noch viel mehr Spaß. Außerdem schmeckt der Tee besser!