Die To-Do-Liste verkleinern

OMG – wie kann ich meine To-Do-Liste verkleinern, straffen und handlich machen? Diesen Seufzer höre ich immer wieder von Freundinnen, die völlig schöpft über Ihren übervollen To-Do-Listen stöhnen. Wie sie das denn alles schaffen sollen?

Grundsätzlich ist so eine To-Do-Liste (zu Deutsch eine Liste auf der alles draufsteht was erledigt werden soll) , ja eine gute Sache.

Ich zum Beispiel, schreibe einfach alles runter wies mir einfällt, und schon habe ich den Kopf frei für Anderes. :-)

Tja, und dann stehen etwa 30 Dinge auf meinem Zettel (oder auf meiner virtuellen Computer-To-Do-Liste) und das einzige was wirklich passiert, ist dass ich einen riesigen Schreck bekommte, wenn ich so deutlich vor mit sehe, was alles zu erledigen ist, und ich völlig verzweifelt einen Anfang suche.

Versteht mich richtig – Listen sind grundsätzlich eine gute Sache, aber Listen haben oft auch negative Auswirkungen.

Manchmal nutzt es ja, bei einer solchen ellenlangen Liste einfach von oben anzufangen, aber in der Regel ist das keine ideale Lösung.

Das tun was mich weiterbringt

Tatsache ist, um wirklich die Dinge gebacken bekommen, müsst Ihr eure ToDo-Liste entrümplen, sortieren und die wichtigen Dinge herauskristallisieren.

Wie verwandele ich nun diese unstrukturierte Sammlung von Möchten, Wollen, Wissen in einen Aktionsplan, der mich wirklich voranbringt?

Zeit wieder einmal das Pareto-Prinzip anzuwenden: Das Pareto-Prinzip oder die 80/20 Regel besagt nämlich, dass für 80 Prozent Fortschritt 20 Prozent Aufwand erforderlich ist. Umgekehrt verhält es sich aber auch so, dass für die letzten 20 Prozent Fortschritt 80 Prozent Aufwand erforderlich ist.

Wer mehr zum Thema wissen will, kann das Pareto-Prinzip auch hier nachlesen.

Wenn wie auf unsere To-Do-Liste schauen, bedeutet dies: 80 Prozent der Dinge die wir erledigen wollen, erreichen wir mit 20 Prozent Zeitaufwand. Der Rest bringt leider unser Zeitbudget zum Überlaufen.

80 Prozent der Dinge erreichen
wir mit 20 Prozent Zeitaufwand

Okay, das Verhältnis ist nicht in Stein gemeißelt. Aber wenn Sie Ihre To-Do-Liste einmal nach den Kriterien der 80/20 Regel überprüfen, werden Sie merken, dass die grobe Richtung durchaus stimmt.

Schauen Sie sich Ihre Liste an und überlegen Sie, was Sie in der Zeit die Ihnen zur Verfügung steht, erreichen wollen. Wollen Sie dass Ihr Chef zufrieden dreinschaut? Wollen Sie mir der Familien ein gemütliches Wochenende verbringen? Wollen sie ein richtig gutes Examen machen? Oder, dass Ihre Gäste Sie begeistert über den grünen Klee loben?

Okay. Dann sollten wir uns Ihre To-Do-Liste einmal genauer anschauen.

Angenommen Sie haben 35 Positionen auf Ihrer Liste stehen, dann sollten wir im ersten Schritt die sieben Dinge (nämlich 20 Prozent) aussuchen, die sie Ziel am weitesten näherbringen. Denken Sie daran, die Dinge die am lautesten schreien sind nicht unbedingt die, die Sie ihrem Ziel näher bringen.

Kontrollieren sie dann kurz die 28 Dinge die übrig bleiben. Was können Sie abgeben/delegieren? Was bringt sie ihrem Ziel überhaupt nicht näher? Was steht nur auf der Liste, weil sie meinen, dass „man“ das tun müsste? Was steht nur auf der Liste, weil sie andere Leute beeindrucken wollen?

Stück für Stück
herunterbrechen

Weg damit. Es sei denn, Ihr Ziel ist es, andere Leute zu beeindrucken :-).

„So“, werden Sie jetzt mit einem innerlichen Seufzer sagen, „und wo soll ich denn jetzt anfangen?“

Ganz einfach. Wir wenden das Pareto-Prinzip einfach noch einmal an. Was übrig bleibt, ist die eine Tätigkeit, die sie Ihrem Ziel näherbringt.

Und wenn das erledigt ist, erledigen Sie den nächsten Punkt auf der Liste, den Sie mit Hilfe des Prinzips des Herrn Pareto ausgeguckt haben. Denn das sind die Dinge, wie Sie mit wenig Auswand viel bewegen können.

Photo: Fanfomych via Envato

Alexandras Fundstücke des Monats

Ihnen ist kalt?

Dann ist es Zeit für einen leckeren heißen Tee.
Dass der dann erstens gut schmeckt und ihnen zweitens ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dafür sorgt das Tee-Ei "Submarine".
Und da schwimmt es wieder, das"Yellow Submarine"!

Für alle, die lieber ihren Tee mit einem Beutel zubereiten und sich immer daüber ärgen, dass das Ende des Beutels in die Tasse rutscht ist die Teeschnecke die richtige Lösung.
Die gibts hier bei Amazon auch gleich im Fünferpack:

Der Klassiker aus der australischen Porzellanmanufaktur Maxwell-Williams für jeden Tag:
Robust, preisgünstig und passt zu allem.
Hier in der Ausführung für drei Tassen, gibts aber auch als Familienkanne für sechs Tassen.

Meine Fundstücke des Monats: nützliche Kleinigkeiten die das Leben erleichtern.
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Less is more: Von der Freude des Weglassens

“Less is more: Von der Freude des Weglassens“, ist der deutsche Titel des Erfolgsbuchs „The Joy of less“ von Francine Jay.

Francine ist Bloggerkollegin und bloggt als „Miss Minimalist“ seit 2009 rund um das Leben mit weniger Dingen. Dabei hat sie den Trend zum Minimalismus auch entscheidend mitbeeinflusst .

Und weil das neue Jahr ja gute Vorsätze regelrecht herausfordert, und Minimalismus sicherlich im Jahr 2017 noch mehr boomt als bisher, habe ich es für euch gelesen.

„Less is more“ erschien 2010 im Selbstverlag und hat seitdem nicht nur seine Runde um die Welt gemacht, sondern auch die Bestsellerlisten erobert. Die deutsche Ausgabe erschien vor kurzem im Mosaik Verlag.

Nicht erschrecken. Minimalismus a la Francine bedeutet nicht, ab jetzt mit nur 100 Besitztümern zu leben. Minimalismus heißt nur Dinge zu besitzen die entweder:

  • Nützlich sind und auch regelmäßig benutzt werden
  • Dir Freude machen und ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubern
  • Einen besonderen emotionalen Wert für Dich haben.

Alles andere ist einfach Krempel.

„Du bist nicht das
was Du besitzt“

Weniger Dinge zu besitzen, bedeutet weniger Stress. Vor allem wenn es Dinge sind, die Francines oben erwähnten Kriterien nicht im geringsten standhalten.

Weniger Dinge zu besitzen bedeutet auch mehr Freiheit.

Francine liefert mit „less is more“ eine gute Anleitung wie man den Krempel aus dem Haus und aus seinem Leben entfernen kann.
Die Vorgehensweise gliedert sie dabei in drei Schritte:

  • Entrümpeln, also loswerden was nicht nützlich oder schön ist
  • Eingrenzen: gleichartige Dinge zusammentragen und einen Platz für sie finden
  • Und ganz wichtig – die neugewonnene Ordnung erhalten

Dabei geht Francine mit uns von Raum zu Raum und gibt viele gute Tipps.

Kampf dem Krempel

Diese Tipps sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Jemand dessen Wohnung im Chaos versinkt, der seine Schuhe nur nach langer Suche im Wohnzimmer wiederfindet und ständig Papiere vermisst wie Francine beschreibt, der sollte vielleicht ihrer Empfehlung „erst mal außer dem Bett alles raus aus dem Schlafzimmer und dann jedes Teil begutachten“ , besser nicht folgen.

“Weniger ist mehr und fange erst mal mit einer Schublade an” wäre hier bestimmt der bessere Ratschlag.

Hervorragend dagegen sind die Tipps von Francine wie man neuen Krempel daran hindert, sich wieder auszubreiten. Eins rein – eins raus ist die Regel die man sich nicht oft genug selbst einbläuen kann.
Brauchbar sind auch die Ratschläge, wie Frau die Familie zur Mitarbeit bewegen kann. Nämlich ohne Genörgele und gegenseitige Vorwürfe.

Mein Fazit: Nichts Neues, aber eine gute Zusammenfassung dessen was Ordnung und Lebensqualität ausmacht. Und das ganz ohne die abgehobenen Vorschläge einer Marie Condo.

Zum „Blick ins Buch bei Amazon

Foto: JvMvD via Pixabay

Alexandras Fundstücke des Monats

Ihnen ist kalt?

Dann ist es Zeit für einen leckeren heißen Tee.
Dass der dann erstens gut schmeckt und ihnen zweitens ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dafür sorgt das Tee-Ei "Submarine".
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Für alle, die lieber ihren Tee mit einem Beutel zubereiten und sich immer daüber ärgen, dass das Ende des Beutels in die Tasse rutscht ist die Teeschnecke die richtige Lösung.
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Meine Fundstücke des Monats: nützliche Kleinigkeiten die das Leben erleichtern.

 

 

 

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