„Upcycled Homes“: Vom Wagnis neuer Wege in der Architektur

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Upcycling, also die zweckentfremdete Wiederverwertung von allen möglichen alten Dingen, liegt bereits seit mehreren Jahren im Trend.

Aber ein ganzes Haus aus Abfallmaterial bauen? Wagnis und Abenteuer zugleich. Die englische Bloggerkollegin Antonia Edwards stellt mit „Upcycled Homes“ jetzt in einem opulenten Bildband die schönsten Ideen für ein individuelles und nachhaltiges Zuhause vor.

„Upcycled Homes“ – das sind über 250 Seiten voll praller Ideen – großartige Fotos, durchgehend vierfarbig, in hervorragender Qualität auf Kunstdruckpapier.

Zum Träumen und Schmökern

Ein Buch zum Träumen und zum Schmökern. Und auch ein Buch um viel Inspirationen daraus zu ziehen.

Okay, zugegeben: Wer mich kennt, weiß, dass ich eine Schwäche für umgenutzte Industriebauten habe. Und auch eine Schwäche für den „Eccletic Style“, bei dem fröhlich und ungeniert Altes und Neues kombiniert wird. So gesehen bin ich sicher nicht ganz unbefangen.

Klar, die 35 Häuser, die Edwards auf der ganzen Welt besucht hat und die von renommierten Architekturfotografen abgelichtet wurden, eignen sich nicht als Vorlage für das Durchschnittshaus.

Dazu stecken zu viel Zeit und natürlich auch vor allem Geld in den einzelnen Projekten. Das „Telegraf Pole House“ in Malaysia zum Beispiel, für das 450 alte Strom und Telegrafenmasten aus dem ganzen Land herbeigeschafft werden mussten. Für Bodendielen und Wandvertäfelung wurden die Architekten an einem alten Holzsteg fündig. Die Dachschindeln hingegen stammen aus einem alten Flughafenhotel. Und wer jemals eine alte Sandsteinmauer freigelegt hat, der weiß wovon ich rede….

Aber die gezeigte Projekte geben Denkanstöße. Auf den ersten Blick erschlagen die Fotos. Zu viele Details die sich zu einem Ganzen fügen.

Viel Umsetzbares für das eigene Zuhause

Wer genauer hinguckt entdeckt Umsetzbares für das eigene Zuhause. Ein Baldachin aus vier alten Holzbalken verwandelt ein simples Doppelbett in ein kleines Paradies. Ein alter Holzklappladen, innen vor dem Fenster angebracht, schützt vor neugierigen Blicken. Alte Fliesen fügen sich harmonisch in ein Ganzes ein und auch abgewetzte Ledersofas entwickeln im richtigen Ambiente einen ganz besonderen Charme. Und zeigen uns, dass Gemütlichkeit nicht immer gleich Ordnung sein muss. Ein individuelles Chaos schafft ein besonderes Ambiente.

Was ich mitgenommen habe: Wirf deinen Kram im Vorbeigehen ruhig ab und an einmal in die Ecke! So lange er dort dekorativ aussieht, liegt er er am rechten Platz.

Mit den „Upcycled Homes“ trifft Edwards einen Nerv – Sie zeigt auch, dass nachhaltiger Lebensstil durchaus mit viel Schick, Gemütlichkeit und Persönlichkeit einhergehen kann.

„Upcycled Homes“ ist im Frühjahr im DVA-Verlag erscheinen und kostet 39,95 Euro. Es ist nicht nur ein ideales Buch um sich selbst zu beglücken, sondern auch ein empfehlenswertes Geschenk für umweltbewußte Bücherliebhaber, LOHAS und Architekturfans.

5-Sterne-Rating: Empfehlenswert Dafür klare Empfehlung und 5 Sterne!

Die Links und der Klick aufs Bild führen zu Amazons „Blick ins Buch“ (Affiliate-Link)

 

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Über Zeitfresser und Energievampire

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Ja es gibt sie: Die Zeitfresser und die menschlichen Energievampire.
In der Regel sind sie aber gut getarnt und schwer zu identifizieren.

Manchmal gibt es diese Tage, an denen ich mich abends völlig ausgelutscht wiederfinde und trotzdem das Gefühl habe, ich habe den ganzen Tag nichts geschafft.
Einer dieser Tage hat übrigens diesem Blog seinen Namen gegeben.

Wenn ich den Ablauf solcher Tage zu rekonstruieren versuche – ja, ich weiß, ein Zeitprotokoll zu führen wäre besser! – dann finde ich immer wieder dieselben kleinen Zeitdiebe, die mich von meinen Zielen ablenken. Und die mich außerdem mit schöner Regelmäßigkeit weit weg von jeder vernünftigen Tagesplanung bringen.

Da ist zum Beispiel das Telefon. Da ist die E-Mail. Da ist das Internet oder da sind die kleinen Computerspiele. Dinge, die mir wertvolle Zeit rauben, ohne mir auf der anderen Seite etwas Gutes zurückzugeben.

Oft sind Menschen die
Stolpersteine der Zeitplanung

Und wer einmal genau hinguckt, entdeckt, dass oft auch Menschen die Stolpersteine für ihre tägliche Zeitplanung sind: Die Nachbarin, die Kollegin. Ihre Mutter.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Es ist sicherlich eine gute Sache, wenn Sie mit einer Freundin telefonieren, die Sie einige Zeit nicht gesehen haben.
Und ja, Email will bearbeitet werden.
Und im Internet finden sich tausend interessante Dinge.
Und ihr Mini-Computerspiel dient ja auch ihrer Entspannung…

Aber das lange Telefonat mit ihrer Freundin hat sie mitten in Ihrer Arbeit unterbrochen. Aus dem Vorsatz nur mal schnell die wichtigen Mails zu checken wird eine halbe Stunde. Die kurze Info, die sie sich aus dem Netz holen wollten hat sie ebenfalls eine halbe Stunde gekostet, weil es ja soooo viele Interessante Aspekte zum Thema gibt.
Und das Mini-Spiel mit dem sie sich eigentlich eine kurze Entspannungspause gönnen wollten, dauert jetzt auch schon eine Viertelstunde.

Einfach zu identifizieren,
schwierig zu bekämpfen

Eigentlich sind diese Zeitfresser ja ganz einfach zu identifizieren. Dafür brauchen Sie in der Regel noch nicht einmal ein ausführliches Zeitprotokoll.

  • Das Telefon zum Beispiel: Vielleicht können Sie ihr Telefon zeitweise auf den Apparat einer Kollegin umleiten? Sie können sich ja gegenseitig abwechseln mit dem Annehmen von Anrufen.
  • Oder wie wäre es, wenn Sie zu Hause einfach zu ganz bestimmten Zeiten den Anrufbeantworter das Gespräch entgegennehmen lassen?
  • Die E-Mails nur zweimal täglich checken anstatt alle 20 Minuten? Zweimal täglich ist nämlich absolut ausreichend, obwohl sich das viele von uns eigentlich nicht mehr so richtig vorstellen können.
  • Sich einen Klingelwecker stellen, bevor Sie ins Internet gehen?
    Zweimal überlegen, bevor Sie beginnen auf eines dieser angeblichen Mini-Computerspiele zu klicken? Und dann auch besagten Klingelwecker auf zehn Minuten stellen.
  • Es gibt sogar Computerprogramme die hilfreich sein können: Beispielsweise einen Blocker für bestimmte Internetseiten. Der lässt sie, wenn er richtig eingestellt ist, nur zu bestimmten Zeiten zu Facebook und Co. Beispiele sind Leech-Block für Firefox oder Stay Focusd für Chrome

Sehr viel schwieriger ist der Umgang mit Zeitfressern menschlicher Natur.

  • Da gibt es den Kollegen, der immer alles genauestens erklärt und tausendmal wiederholt.
  • Da gibt es die Kollegin, die Sie auf dem Flur anhält um Ihnen 20 Minuten lang eine private Geschichte zu erzählen.
  • Da gibt es Konferenzen die stundenlang andauern und letztendlich keinen weiterbringen,
  • und da gibt es Menschen, die andere ganz bewusst einspannen um sich selbst das Leben zu erleichtern.

Hier hilft nur eines: Klipp und klar sagen dass man keine Zeit hat. Bitten die an einen herangetragen werden ablehnen, wenn es nicht in den Zeitplan passt.

Aber weil das „Nein-Sagen“ oft ganz besonders schwierig ist, habe ich dafür einen Extra-Blogeintrag reserviert.

Foto: Lunar Sea Art via Pixabay

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