Die schönsten Taschenkalender 2017

Ja, es gibt sie noch. Die wunderschönen kleinen Taschenkalender, die einem das Gefühl von Luxus und Großzügigkeit geben. Taschenkalender, die schon beim in die Hand nehmen Freude machen.

Brauchen Sie nicht, weil Sie Ihre Terminverwaltung nur noch via Smartphone erledigen? Über einen Online-Kalender sämtliche Devices syncronisiert haben?

Falsch gedacht. Die Terminerinnerungen überlassen Sie getrost der Elektronik. Aber zum Festhalten von Momenten, Gedanken und losen Ideen geht nichts über einen kleinen Taschenkalender zum Angreifen, in den man skribbeln, kritzeln und auch die Geschehnisse des Tages festhalten kann.

Ich habe hier speziell für Sie einige der schönsten Exemplare ausgesucht.

Denn seien wir ehrlich: Der Werbekalender aus der Apotheke mag vielleicht die preisgünstigste Lösung für die Handtasche sein. Aber gerade bei Dingen die täglich genutzt werden, ist ein kleiner Luxus angebracht. Und durch aus auch bei knappem Budget finanzierbar.

Der kleine Luxus in der Tasche
– durchaus finanzierbar

Perfekt in die Handtasche passen beispielsweise die kleinen Kalender aus dem traditionsreichen Münchner Groh-Verlag.

Die kleinen Buchkalender von Groh in den Maßen 12,1×15,6 cm bieten eine Doppelseite pro Woche und ausreichend Platz für viele Infos.

Am besten gefallen mir beiden die typografisch gestalteten Groh-Buchkalender „Mir reichts, ich geh schaukeln“ und das quietschrosa „Time to drink champagne and dance on the table“. Beide sind für unter zehn Euro zu haben und bringen darüber hinaus noch jeden Monat eine heraustrennbare Postkarte mit.

Im selben Format und zum selben Preis kommt die Taschenkalender-Reihe der Grafik-Werkstatt Bielefeld daher. Zum Beispiel der Vintage-Kalender „Nett kann ich auch, bringt aber nix“ oder „Der frühe Vogel kann mich mal“, die ebenfalls beide ihren Besitzer, beziehungsweise ihre Besitzerin, jeden Monat mit witzigen Sprüchen im Postkartenformat motivieren.

Unschlagbar natürlich die „Filos“. Den „Filo“ gibt es mit einem Maß von 13×19 cm ebenfalls im Taschenformat. In der Filofax-Kollektion ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei: Vom braunen oder schwarzen Lederklassiker über den pinkfabenen Lack-Kalender oder das Modell mit Denim-Einband, bis hin zum leicht modernisierten Klassiker in tollen Farben.

Der Vorteil des Filo: Durch seine Ringbuchmechanik er kann je nach Bedarf bestückt werden. Ich persönlich bevorzuge das Kalendarium das jeweils eine ganze Seite pro Tag hat. Damit er nicht zu schwer wird, sollte man allerdings immer nur etwa zwei Monate im Voraus einheften.

Außergem gibt’s für den Filo weiße und farbige Notizblätter, Register und alles was das Herz begehrt um ihn individuell an zu passen. Sogar Plastiktaschen mit Reißverschluss zum Einheften.

Nicht fehlen dürfen natürlich in einer solchen Aufstellung die Paperblanks. Die Kalender von Paperblanks gibt es zum einen in der Ausführung „Midi“ im Format 13×18 cm, die Minis haben ein Format von 10×14 cm. Natürlich gibt es auch den „Großen“ mit Tageskalender im Format 18×23 cm.

Etwas schlichter dagegen die Kalender von Moleskine. Die gibt es dafür in reicher Auswahl – in Din A5 oder Din A6, als Notizkalender mit Wochenkalendarium, oder als Tageskalender mit viel Platz für tägliche Notizen, und wahlweise mit Hard- oder Softcover.

Titelfoto: progressmann via envato, Produktfotos: Amazon. Die Links führen ebenfalls zu Amazon

Sie mögen lieber Notzizbücher ohne Kalendarium? Dann schauen Sie einfach hier: „Die schönsten Notzizbücher“.

Alexandras Fundstücke des Monats

Ihnen ist kalt?

Dann ist es Zeit für einen leckeren heißen Tee.
Dass der dann erstens gut schmeckt und ihnen zweitens ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dafür sorgt das Tee-Ei "Submarine".
Und da schwimmt es wieder, das"Yellow Submarine"!

Für alle, die lieber ihren Tee mit einem Beutel zubereiten und sich immer daüber ärgen, dass das Ende des Beutels in die Tasse rutscht ist die Teeschnecke die richtige Lösung.
Die gibts hier bei Amazon auch gleich im Fünferpack:

Der Klassiker aus der australischen Porzellanmanufaktur Maxwell-Williams für jeden Tag:
Robust, preisgünstig und passt zu allem.
Hier in der Ausführung für drei Tassen, gibts aber auch als Familienkanne für sechs Tassen.

Meine Fundstücke des Monats: nützliche Kleinigkeiten die das Leben erleichtern.

 

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„Miracle Morning“ – warum ein altes Konzept plötzlich boomt

Eigentlich ist das Konzept des frühen Aufstehens, das „Miracle Morning“ propagiert,  ja nicht Neues. Zahllose Ratgeber, egal ob es ums Laufen, um Yoga, oder ums Meditieren geht, empfehlen einfach, eine Stunde früher aufzustehen, um Zeit dafür zu finden.
Aber obwohl wir alle wissen, dass diese frühere Aufstehen uns guttun wird, hält diesen guten Vorsatz kaum jemand länger als einige Wochen durch.

In diese Lücke stößt das „Miracle Morning“-Konzept des Amerikaners Hal Elrod. Dass das frühe Aufstehen das Leben verändert, verspricht er. Und dass sich dadurch alle nur vorstellbaren Lebensbereiche automatisch verbessern. Miracle Morning von Hal Elrod

Denn wer sein Leben verbessern will, der muss zunächst sich selbst verbessern, so sein Credo. „Mittelmäßigkeit“ ist ein Unwort für Hal Elrod.

Um aus der verhassten Mittelmäßigkeit auszusteigen bietet Hal Elrod verschiedene Werkzeuge an, seine „Life-S.A.V.E.R.S.“, zu deutsch „Lebensretter“.

Die S.A.V.E.R.S sind:

  • S wie Stille: Ein Gutteil, der durch das frühere Aufstehen gewonnenen Zeit, soll zum Sitzen in der Stille verwendet werden. Beispielsweise zur Meditation oder für Atemübungen.
  • A wie Affirmationen: Durch die Technik der Affirmationen, die aus dem NLP stammt, soll sich das Selbstbild verändern. „Wer so wie Muhammad Ali ständig wiederholt dass er der Größte ist, der wird schließlich zum Größten,“ sagt Hal Elrod.
  • V wie Visualisieren: „Visualisiere Deinen Erfolg, visualisiere Dich und Deine Gefühle, wenn Du Dein Ziel erreicht haben wirst“ empfielt er.
  • E wie Exercise: Bewegung. Das kann ein Morgenlauf sein, ein kurzer Yoga-Flow, eine Runde auf dem Heimtrainer, oder 20 Minuten Muskeltraining. Es geht darum, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Das gebe Energie, sagt Elrod.
  • R wie Reading: Lesen. Am besten Bücher die sich mit persönlicher Entwicklung befassen. „Wenn Du nur zehn Seiten am Tag liest, das sind zwischen zehn und 20 Minuten, hast Du am Ende eines Jahres, 3650 Seiten gelesen. Das entspricht 18 Büchern zu rund 200 Seiten. Glaubst Du nicht auch, dass Du in diesem 18 Büchern einige Dinge findest, die Dir dabei helfen Dich weiter zu entwickeln?“
  • S – für Schreiben. „Schreib Tagebuch“, empfielt Hal Enrod. Zum einen dient das Tagebuchschreiben dazu, den Tag zu reflektieren, zum anderen um Klarheit zu gewinnen, Ideen zu sammeln und den eigenen Fortschritt zu dokumentieren.

Idealerweise wendet der geübte „MMer“, wie sich die Fans des „Miracle Morning“ nennen, dafür 90 Minuten auf. Hal Elrod hat aber auch eine Kurzversion seiner Morgenroutine konzipiert, die in gerade mal sechs Minuten zu schaffen ist.

Wenn sich Morgenmuffel
in Frühaufsteher verwandeln

Alter Wein in neuen Schläuchen? Nicht ganz. Denn das ganz große Talent von „YoPalHal“, „Dein Kumpel Hal“, wie Hal Elrod sich selbst nennt, ist es, Dinge zu verkaufen und Menschen zu begeistern. Und er hat dabei einen Riecher fürs große Geschäft.

So hat die erste Ausgabe von „Miracle Morning“ innerhalb kürzester Zeit nach ihrem Erscheinen 2012 bei Amazon.com den vorderen Bestsellerrang erreicht. Zwischenzeitlich hat das Buch mehr als 1000 Fünf-Sterne Bewertungen erhalten.

Runde 65.000 Mitglieder hat die Facebook-Community der Miracle-Morning-Anhänger inzwischen. Die Helden dort sind diejenigen, die es schaffen um vier Uhr morgens das Bett zu verlassen. Für diejenigen, die das nicht auf die Rolle kriegen, gibt es Trost, Unterstützung und jede Menge Motivation.
Und natürlich Videos von begeisterten Besuchern der teueren Seminare, die das Programm weiterführen sollen. YoPalHal gießt damit Wasser auf die Mühlen aller unentwegten Selbstoptimierer.

Die Miracle Morning Welle rollt jedenfalls. Inzwischen gibt es sogar spezielle Ausgaben für verschiedene Berufsgruppen, sowie für Eltern oder angehende Autoren. Es gibt Tagebücher und ein Ausmalbuch – derzeit aber alles lediglich in Englisch. Auf Deutsch ist der Ratgeber im September erschienen.

Ihr wisst, ich halte viel von Meditation, bewußtem Leben und den unterschiedlichsten NLP-Techniken. Dem Hype und der Spirale der Euphorie um den „Miracle Morning“ stehe ich aber durchaus skeptisch gegenüber.

Foto: Pok_Rie via Pixabay

 

Alexandras Fundstücke des Monats

Ihnen ist kalt?

Dann ist es Zeit für einen leckeren heißen Tee.
Dass der dann erstens gut schmeckt und ihnen zweitens ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dafür sorgt das Tee-Ei "Submarine".
Und da schwimmt es wieder, das"Yellow Submarine"!

Für alle, die lieber ihren Tee mit einem Beutel zubereiten und sich immer daüber ärgen, dass das Ende des Beutels in die Tasse rutscht ist die Teeschnecke die richtige Lösung.
Die gibts hier bei Amazon auch gleich im Fünferpack:

Der Klassiker aus der australischen Porzellanmanufaktur Maxwell-Williams für jeden Tag:
Robust, preisgünstig und passt zu allem.
Hier in der Ausführung für drei Tassen, gibts aber auch als Familienkanne für sechs Tassen.

Meine Fundstücke des Monats: nützliche Kleinigkeiten die das Leben erleichtern.

 

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