#darumfrei

#darumfrei ist die Blogparade des Kollegen Timo Stoppacher.

Und weil das Thema so gar nicht zum Thema von „Zeit, wo bistdu“ passt, hab ich es ein bissel nach hinten geschoben. Aber es ist halt meins 🙂

Vereinbarkeit von Familie und Beruf war eigentlich meine Grundidee. Obwohl ich glaube,  dass das Wort erst in den spĂ€ten 80ern erfunden wurde 😉

DarĂŒber hinaus war es Ende der 70er Jahre ziemlich schwierig mit dickem Schwangerenbauch eine Festanstellung zu finden.
Das Wort alleinerziehend musste man damals ĂŒberhaupt nicht aussprechen, denn soooo weit ist frau gar erst nicht gekommen.

Und meistens funktioniert es auch mit dieser vielgepriesenen Vereinbarkeit.

Solange jedenfalls bis deine Kids es nicht mehr schaffen stĂ€ndig Murphys Gesetz ad absurdum zu fĂŒhren und genau in der letzten Woche der Deadline eines Großauftrags die Masern kriegen.

Da wĂŒnscht man sich doch eine Festanstellung! „Hallo, Chef, der Kollege X muss ĂŒbernehmen, ich kann nicht, meine Kinder sind krank!“

Ich habe eine Pflegerin engagiert. Kein gutes GefĂŒhl – das kann ich euch sagen.

 Festanstellung ?
Keine echte Option

Trotzdem war eine Festanstellung nie so recht eine Option fĂŒr mich. Ich schĂ€tze,  ich bin ÜberzeugungstĂ€terin.  Mit einer guten Portion UnternehmermentalitĂ€t.

  •  Ich arbeite gerne alleine. Treffe alleine meine Entscheidungen, plane gerne so, wies fĂŒr mich passt. Was dann auch nicht immer grad so konventionell ist.
  • Ich arbeite gerne wann und wo es mir passt. Manchmal exzessiv, manchmal wenig. Zur Zeit meistens in meinem SommerbĂŒro. Open air, Terasse und so. Oder unterwegs – in einen CafĂ©. Schon immer eigentlich, auch in vordigitalen Zeiten.
  •  Ich entscheide gerne selbst, mit wem ich arbeite. Weil ich beim Teamwork mit Menschen, mit denen ich auf einer WellenlĂ€nge liege, einfach besser bin. Damit sind auch meine Auftraggeber gemeint.
  •  Wenn mir ein Job nicht liegt,  kann ich ablehnen. Ist nĂ€mlich besser, als nur lauwarme Ergebnisse zu liefern. Das ist nicht gut fĂŒr die Magenschleimhaut

FĂŒr mich das Wichtigste:

  • Ich habe die Freiheit Dinge auszuprobieren. Ich kann experimentieren, herumtĂŒfteln, Dinge anders machen, Neues anfangen. Hinschmeißen, wenn ich merke es geht nicht. Wer kann sich das heute noch erlauben?

Was mich ankotzt: Dass Freisein ganz oft nur als ein kurzes  Zwischenspiel zu einer angestrebten Festanstellung gewertet wird. Das ist es nÀmlich nicht.

BTW: Ich kenne eine Menge Freie die irgendwann eine Festanstellung angenommen haben – von wegen weniger Arbeit und soziale Absicherung. Und ich glaube, keiner ist damit so richtig glĂŒcklich geworden.

#gernefrei

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